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Lektion 1 von 9

Vom Ziel zur Kennzahl: KPI, Funnel und Datenquellen

Du unterscheidest Kennzahl, KPI und Eitelkeitszahl, zerlegst ein Umsatzziel in den Funnel und legst ein Kennzahlenblatt mit Formel, Zielwert, Quelle und Reaktion an.

ca. 45 Min.0/6 Checks gelöst

Worum es geht

Ramon ist Mediamatiker im 4. Lehrjahr bei der Gartenwerk AG in Lyss. Das Unternehmen verkauft online Gartenmöbel, Grills und Pflanzen, beschäftigt 45 Mitarbeitende und gibt pro Saison rund CHF 60'000 für Google Ads, Meta-Anzeigen und den Newsletter aus. Der Monatsbericht des Marketings lautete bisher: «Instagram: 2'340 neue Follower. Meta: 1.2 Millionen Impressionen. Newsletter: 41 % Öffnungsrate.»

An der Sitzung im März fragt der Inhaber Urs Brügger: «Schön. Und was hat uns das gebracht?» Niemand kann antworten. Daten gibt es genug, sogar zu viele. Berichtet werden aber Zahlen, die gut aussehen und nichts darüber sagen, ob das Werbegeld wirkt.

In diesem Kurs begleitest du Ramon vom Ziel über die Berechnung und Analyse bis zum Bericht für Geschäftsleitung und Belegschaft. In dieser ersten Lektion legst du das Fundament: ein schlankes Kennzahlenset, das am Ziel hängt.

Kennzahl, KPI oder Eitelkeitszahl?

Denk an das Armaturenbrett eines Autos. Der Motor misst Hunderte Werte, angezeigt werden aber nur wenige: Tempo, Tankinhalt und ein paar Warnlampen. Nur diese Werte lösen beim Fahren eine Entscheidung aus: bremsen, tanken, in die Garage fahren.

Im Marketing ist es gleich. Drei Begriffe solltest du sauber trennen:

  • Eine Kennzahl (englisch Metric) ist jede gemessene Zahl: Impressionen, Likes, Sitzungen, Bestellungen, Kosten.
  • Ein KPI (Key Performance Indicator, Schlüsselkennzahl) ist eine Kennzahl, an der du direkt ablesen kannst, ob ein bestimmtes Ziel erreicht wird. Ein KPI hat immer einen Zielwert.
  • Eine Eitelkeitszahl (Vanity Metric) sieht gut aus und steigt fast immer, löst aber keine Entscheidung aus, weil sie nicht mit dem Ziel verbunden ist.

Ob eine Zahl ein KPI oder eine Eitelkeitszahl ist, hängt nicht von der Zahl ab, sondern vom Ziel. Follower sind für die Gartenwerk AG mit ihrem Umsatzziel eine Eitelkeitszahl. Für eine Gemeinde, die ein neues Instagram-Konto aufbaut, damit Jugendliche ihre Lehrstellen kennen, kann die Zahl der Follower aus der Region dagegen ein sinnvoller KPI sein.

ZielPassender KPIIn diesem Fall Eitelkeitszahl
Online-Umsatz steigernUmsatz, Conversion Rate, ROASFollower, Likes
Mehr Offertanfragen für einen SchreinerAnfragen pro Monat, Kosten pro AnfrageSeitenaufrufe total
Neue Marke in der Region bekannt machenReichweite in der Zielregion, gestützte Bekanntheit aus UmfrageAnzahl veröffentlichte Beiträge

Ein einfacher Test hilft dir bei jeder Zahl: Was würdest du anders machen, wenn sich die Zahl halbiert oder verdoppelt? Lautet die Antwort «nichts», ist es kein KPI.

Check 1 · Eine AntwortEinstieg

Die Gartenwerk AG will den Online-Umsatz steigern. Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen einer Kennzahl und einem KPI richtig?

Der Funnel: Jede Stufe hat ihre Kennzahlen

Bevor jemand bei der Gartenwerk AG einen Lounge-Sessel kauft, sieht die Person eine Anzeige, klickt, schaut sich im Shop um, bestellt und kommt vielleicht wieder. Dieses Modell heisst Funnel (Trichter), weil auf jeder Stufe weniger Menschen übrig bleiben.

StufeLeitfrageTypische KennzahlenTypische Quelle
AufmerksamkeitSehen uns die Richtigen?Reichweite, Impressionen, FrequenzWerbeplattform, Social-Media-Insights
InteresseReagieren sie?Klicks, Klickrate (CTR), Engagement-RateWerbeplattform, Newsletter-Tool
BesuchFinden sie im Shop, was sie suchen?Sitzungen, InteraktionsrateWeb-Analytics (GA4)
AbschlussKaufen sie, und zu welchen Kosten?Bestellungen, Conversion Rate, Kosten pro Bestellung, ROASShopsystem, GA4, Werbeplattform
BindungKommen sie wieder?Wiederkaufrate, Anteil Neukunden, AbmelderateShopsystem, CRM, Newsletter-Tool

Das Wichtigste am Funnel: Er ist eine Multiplikation. Die Google-Ads-Kampagne der Gartenwerk AG im April zeigt das gut: 120'000 Impressionen mal 3 % Klickrate ergeben 3'600 Klicks. Davon bestellen 3 %, das sind 108 Bestellungen. Mal CHF 240 durchschnittlicher Bestellwert ergibt CHF 25'920 Umsatz. Steigt nur die Klickrate von 3 % auf 3.5 %, entstehen 4'200 Klicks und bei gleicher Conversion Rate 126 Bestellungen. Jede Rate ist ein Hebel. Ein gutes Kennzahlenset enthält darum vor allem Raten und Kosten pro Ergebnis, ergänzt durch den Umsatz.

Check 2 · ReihenfolgeEinstieg

Bringe die Stufen des Marketing-Funnels in die richtige Reihenfolge, von der ersten Wahrnehmung bis zum Wiederkauf.

  1. 1

    Besuch: Die Person schaut sich im Shop um (Sitzungen, Interaktionsrate)

  2. 2

    Aufmerksamkeit: Die Anzeige wird eingeblendet (Impressionen, Reichweite)

  3. 3

    Interesse: Die Person reagiert und klickt (Klicks, CTR)

  4. 4

    Abschluss: Die Person bestellt (Bestellungen, Conversion Rate)

  5. 5

    Bindung: Die Person bestellt wieder (Wiederkaufrate)

Woher die Zahlen kommen

Jede Kennzahl braucht eine Datenquelle. Im Marketing hast du meist fünf Arten von Quellen, und jede schaut aus einem anderen Blickwinkel auf dieselbe Kundschaft:

QuelleBeispieleLiefertStärkeSchwäche
Web-AnalyticsGoogle Analytics 4Sitzungen, Nutzer, Herkunft, Interaktion, Schlüsselereignissevergleicht alle Kanäle nach gleichen Regelnmisst nur mit Einwilligung bzw. ohne Blocker, also nie 100 %
WerbeplattformenGoogle Ads, Meta Ads ManagerImpressionen, Reichweite, Klicks, Kosten, zugeordnete KäufeKosten sind exaktrechnet sich Erfolge grosszügig zu
Social-Media-InsightsMeta Business Suite, LinkedIn Analyticsorganische Reichweite, Interaktionen, Followerzeigt Wirkung ohne WerbegeldDefinitionen je Plattform verschieden
Newsletter-ToolMailchimp, BrevoZustellungen, Öffnungen, Klicks, Abmeldungengenaue Klickdaten pro MailÖffnungen sind unzuverlässig
Shopsystem und CRMShopify, WooCommerce, CRMBestellungen, Umsatz, Neukunden, Wiederkäufe, Anfragendie «echten» Geschäftsdatenkennt die Herkunft oft nicht

Diese Quellen liefern nie exakt dieselben Zahlen (mehr dazu in Lektion 5). Für jetzt reicht eine Regel: Pro KPI legst du genau eine führende Quelle fest. Für Umsatz und Bestellungen ist das in der Regel das Shopsystem, weil dort das Geld fliesst.

Das Kennzahlenblatt

Aus Modul 279 kennst du die vier Grundangaben eines KPI: Kennzahl, Zielwert, Datenquelle und Messzeitpunkt. Für das laufende Reporting ergänzt Ramon das zu einem Kennzahlenblatt mit sieben Spalten:

SpalteWarum sie nötig ist
KPIeindeutiger Name
Formel«Conversion Rate» kann sich auf Klicks, Sitzungen oder Nutzer beziehen. Ohne Formel rechnet jede Person anders.
Zielwertohne Ziel keine Bewertung
Führende Quelleverhindert Zahlensalat aus mehreren Tools
Messrhythmuswie oft gemessen wird, z.B. wöchentlich
Verantwortlichwer misst und bei Abweichungen reagiert
Reaktion bei Abweichungwelche Entscheidung die Zahl auslöst

Die letzte Spalte ist der Härtetest. Kannst du dort nichts eintragen, gehört die Zahl nicht ins Set.

Ein bestehendes Set kritisch prüfen

Oft startest du nicht bei null, sondern übernimmst einen Bericht mit fünfzehn Zahlen. Prüfe jede mit vier Fragen:

  1. Hängt sie an einem Ziel? Wenn nicht: streichen.
  2. Kann das Team sie beeinflussen? Das Wetter beeinflusst den Gartenmöbelabsatz stark, ist aber kein KPI des Marketings. Es ist eine Erklärung.
  3. Löst eine Abweichung eine Entscheidung aus? Wenn nicht: höchstens als Beobachtungsgrösse in den Anhang.
  4. Ist sie zuverlässig messbar? Die Öffnungsrate von Newslettern ist heute verzerrt (Lektion 5). Sie taugt nicht als Hauptkriterium.

Zahlen, die eine Frage nicht bestehen, wandern in einen Anhang mit Beobachtungsgrössen. Dort dürfen sie stehen, aber sie steuern keine Entscheidungen.

Check 3 · ZuordnenFortgeschritten

Ordne jedem Ziel den passenden KPI zu.

Schritt für Schritt: Das Kennzahlenset der Gartenwerk AG

Schritt 1: Ziel präzisieren. Die Geschäftsleitung will den Online-Umsatz von März bis Juni bei gleichem Budget um 15 % über das Vorjahr steigern. Vorjahr: CHF 480'000. Ziel: 480'000 × 1.15 = CHF 552'000. Budget: unverändert CHF 60'000.

Schritt 2: Das Ziel in den Funnel zerlegen. Ramon zerlegt den Vorjahresumsatz mit der Gleichung aus dem Merke-Kasten: 200'000 Sitzungen × 2.4 % Conversion Rate = 4'800 Bestellungen, mal CHF 100 durchschnittlicher Bestellwert = CHF 480'000.

Schritt 3: Die Hebel bestimmen. Mehr Budget gibt es nicht. Ramon rechnet mit zwei realistischen Verbesserungen: rund 6 % mehr passende Sitzungen durch bessere Verteilung des Budgets und eine bessere Conversion Rate. 212'500 Sitzungen × 2.6 % = 5'525 Bestellungen, × CHF 100 = CHF 552'500. Das Ziel ist erreichbar, wenn die Conversion Rate auf 2.6 % steigt.

Schritt 4: KPI auswählen. Daraus folgen fünf KPI. Die Kosten pro Bestellung leitet Ramon aus dem Budget ab: Die bezahlten Kanäle sollen rund 2'000 Bestellungen bringen, also 60'000 ÷ 2'000 = höchstens CHF 30 pro Bestellung.

KPIFormelZielwertFührende QuelleRhythmusReaktion bei Abweichung
Online-UmsatzSumme Bestellwerte ohne RetourenCHF 552'000 (März bis Juni)ShopsystemwöchentlichBudget zwischen Kanälen verschieben
Conversion Rate ShopBestellungen ÷ Sitzungen × 100mind. 2.6 %GA4wöchentlichShop nach Gerät und Schritt prüfen
Kosten pro BestellungWerbekosten ÷ Bestellungen aus bezahlten Kanälenhöchstens CHF 30Werbeplattformen und ShopwöchentlichKampagnen mit hohen Kosten drosseln
ROAS je KanalUmsatz des Kanals ÷ Werbekosten des Kanalsmind. 4 (wird in Lektion 3 verfeinert)Shop und WerbeplattformenmonatlichBudget umschichten
Anteil NeukundenErstbestellungen ÷ alle Bestellungen × 100mind. 35 %ShopsystemmonatlichZielgruppen der Anzeigen anpassen

Schritt 5: Aussortieren. Follower, Likes und Impressionen total wandern in den Anhang. Ramon schreibt dazu einen Satz: «Diese Zahlen zeigen die Sichtbarkeit, entscheiden aber nicht über das Budget.»

Schritt 6: Rohdaten anschauen. Ramon schaut die Aprildaten nach Kanal an und staunt: Der Kanal mit den zweitmeisten Impressionen bringt fast keinen Umsatz. Probiere es im Labor selbst aus.

Check 4 · Code-LaborEinstieg

Labor: Welcher Kanal bringt wirklich etwas?

Die Tabelle aktivitaet enthält die Aprilzahlen der Gartenwerk AG, aufgeteilt nach einzelnen Beiträgen, Kampagnen und Newsletter-Ausgaben. Beim Newsletter stehen in der Spalte impressionen die zugestellten Mails.

Fasse die Zahlen pro Kanal zusammen und zeige die Spalten kanal, impressionen, bestellungen und umsatz (jeweils die Summe). Sortiere nach Umsatz, den grössten zuerst.

Vergleiche danach selbst: Welcher Kanal hat viele Impressionen, aber kaum Umsatz?

Code-Labor · SQL · SQLite
Tabellen und Testdaten ansehen
SQL
CREATE TABLE aktivitaet (
  id            INTEGER PRIMARY KEY,
  kanal         TEXT    NOT NULL,
  bezeichnung   TEXT    NOT NULL,
  impressionen  INTEGER NOT NULL,
  klicks        INTEGER NOT NULL,
  bestellungen  INTEGER NOT NULL,
  umsatz        REAL    NOT NULL
);
INSERT INTO aktivitaet VALUES
 (1,  'Instagram organisch', 'Reel Hochbeet bepflanzen',  142000,  520,   4,   280),
 (2,  'Instagram organisch', 'Karussell Balkonideen',      98000,  410,   3,   230),
 (3,  'Instagram organisch', 'Story-Serie Lounge',         70000,  310,   2,   130),
 (4,  'Meta Ads',            'Balkonpflanzen Reels',      300000, 5400, 230, 15640),
 (5,  'Meta Ads',            'Hochbeet Karussell',        126000, 1700,  54,  5660),
 (6,  'Google Ads',          'Gartenmöbel Suche',          70000, 2300,  80, 20800),
 (7,  'Google Ads',          'Grills Suche',               50000, 1300,  28,  5120),
 (8,  'Newsletter',          'Newsletter 2. April',        11500,  620,  38,  4180),
 (9,  'Newsletter',          'Newsletter 16. April',       11500,  530,  31,  3410),
 (10, 'Pinterest organisch', 'Pins Gartenmöbel',           52000,  340,   3,   240),
 (11, 'Pinterest organisch', 'Pins Pflanzen',              36000,  270,   1,    70);
Strg + Enter

Typische Fehler

  1. Zu viele Kennzahlen. Bei zwanzig Zahlen weiss niemand, welche zählt. Korrektur: drei bis fünf KPI pro Ziel.
  2. Absolute Zahlen statt Raten. «3'600 Klicks» klingt gut, sagt aber ohne Impressionen und Kosten nichts. Korrektur: Raten und Kosten pro Ergebnis berichten, absolute Zahlen als Ergänzung.
  3. Formel nicht festgelegt. Wer die Conversion Rate einmal auf Klicks und einmal auf Sitzungen rechnet, «verbessert» sie ohne jede Änderung. Korrektur: Formel im Kennzahlenblatt festschreiben.
  4. Keine führende Quelle. Im Januar stammt der Umsatz aus Meta, im Februar aus dem Shop. Korrektur: eine Quelle pro KPI.
  5. Eitelkeitszahl als Erfolg verkaufen. «Rekord bei den Impressionen!» bei sinkendem Umsatz kostet das Vertrauen der Geschäftsleitung.
Check 5 · Mehrere AntwortenFortgeschritten

Ein Schreinerbetrieb in Thun will mit Online-Werbung mehr Offertanfragen für Küchen erhalten. Welche Zahlen gehören als KPI ins Kennzahlenset? Wähle alle passenden.

Wähle alle zutreffenden Antworten.

Check 6 · Eigene AntwortAnspruchsvoll

Du übernimmst den Monatsbericht eines Velogeschäfts in Burgdorf. Ziel: Online-Verkäufe von E-Bikes steigern. Der Bericht enthält heute zehn Zahlen:

Follower Instagram, Likes pro Beitrag, Impressionen Meta, Sitzungen im Shop, Conversion Rate Shop, Online-Umsatz E-Bikes, Kosten pro Verkauf, Öffnungsrate Newsletter, Anzahl Newsletter-Abonnenten, durchschnittliche Sitzungsdauer.

Prüfe das Set mit den vier Prüffragen aus der Lektion. Welche Zahlen bleiben als KPI, welche wandern als Beobachtungsgrösse in den Anhang, welche streichst du? Begründe kurz und ergänze, was fehlt (mit Zielwert und Quelle).

Erklärung

Entscheidend ist nicht, ob du jede Zahl gleich einordnest wie die Musterlösung, sondern dass jede Einordnung mit einer der vier Prüffragen begründet ist. Die Sitzungsdauer ist ein typischer Grenzfall: Lange Sitzungen können Interesse oder Orientierungslosigkeit bedeuten.

Zusammenfassung

  • Ein KPI ist eine Kennzahl mit Zielwert, an der du die Zielerreichung ablesen kannst. Ob eine Zahl ein KPI oder eine Eitelkeitszahl ist, entscheidet das Ziel.
  • Der Funnel reicht von Aufmerksamkeit über Interesse, Besuch und Abschluss bis zur Bindung. Jede Stufe hat eigene Kennzahlen.
  • Umsatz = Sitzungen × Conversion Rate × durchschnittlicher Bestellwert. Raten sind die Hebel.
  • Die fünf typischen Quellen sind Web-Analytics, Werbeplattformen, Social-Media-Insights, Newsletter-Tool sowie Shop und CRM. Pro KPI gilt genau eine führende Quelle.
  • Ein Kennzahlenblatt enthält Formel, Zielwert, Quelle, Rhythmus, Verantwortliche und die Reaktion bei Abweichung.
  • Prüfe bestehende Sets mit vier Fragen: Ziel, Beeinflussbarkeit, Entscheidung, Messbarkeit.